Diese Woche gab es den ersten Punkt, der nicht so ausgeführt wurde, wie besprochen: Ursprünglich hatten wir mit Architektin und Sanitärbauer vereinbart, dass wir die Anzahl der Durchbrüche durch die Bodenplatte minimieren. Die Idee dahinter: Je weniger Durchbrüche, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass die Weiße Wanne Undichtigkeiten hat. Deshalb wollten wir im Technikraum eigentlich den Bodenablauf, den Überlauf des Warmwasserpuffers und den Kondenzwasserablauf der Lüftung im Fußboden zusammenführen, bevor dann ein gemeinsames Rohr durch die Bodenplatte geht.
Auf dem Bild zur Sauberkeitsschicht sieht man gut, das stattdessen drei einzelne Rohre und damit auch drei Durchbrüche durch den Boden geführt wurden. Der Check mit der Architektin hat ergeben, dass dies bereits in den Plänen falsch gezeichnet wurde. Uns wurde aber versichert, dass dies keinen Unterschied in der Dichtigkeit machen soll und eher etwas besser wäre, weil es weniger Knicke und Winkel gibt. Da die Weiße Wanne 10 Jahre Garantie über eine separate Versicherung haben wird, ist das für uns an dieser Stelle OK.
Trotzdem bin ich hier nicht ganz happy. Sinnvolle Änderungen sind OK, sofern sie vorher abgestimmt werden. Das war hier nicht kritisch, weil kein Funktionsverlust vorliegt. Wäre dies der Fall gewesen, müsste geändert werden, denn ich kenne mich ja: solche Dinge fallen mir auf und würden mich dauerhaft stören, was ich nicht in Kauf nehmen würde.
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